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Unsere Schule stellt sich vor

Der Grundstein für die Entstehung unserer Schule wurde 1985 mit der Einrichtung eines Kindergartens gelegt. 1992 wurde die Schule offiziell eröffnet. Prägend war und ist der Wunsch, die Kinder und Jugendlichen in die Umgebung und in den Alltag des biologisch-dynamisch arbeitenden Goldenhofs zu integrieren. Der Unterricht findet sowohl im Schulhaus auf dem Goldenhofgelände als auch im Gebäude in Wolpadingen statt.

Gegenwärtige Situation der Schule

15 Klassen- und Fachlehrer sowie Gastlehrer unterrichten die Klassen 1 bis 12 mit ca. 140 Schülerinnen und Schülern. Zwei Jahrgänge können zu einer Klasse zusammengefasst sein und werden dann gemeinsam unterrichtet. Die Klassen haben zwischen 6 und 25 Schüler. Die Oberstufe schließt nach der 12. Klasse mit einer selbständigen 12.-Klass-Arbeit und einem Theaterstück ab.

Zusätzlich ist der Realschul- oder Hauptschulabschluss möglich. Ein 13. Schuljahr mit Abitur kann dann, wenn ein Schüler befähigt ist und es wünscht, an einer anderen Waldorfschule absolviert werden.
Unsere Kindergärten in Urberg direkt am Goldenhof und in Görwihl besuchen etwa 30 Kinder.

Pädagogik

Die Freie Waldorfschule Dachsberg arbeitet auf der Grundlage der von Rudolf Steiner entwickelten Menschenkunde. Die Unterrichtsinhalte sind auf die Entwicklungsphasen der verschiedenen Lebensalter abgestimmt. Die Erziehung versucht, die Kinder und Jugendlichen auf die Anforderungen des sozialen Miteinander vorzubereiten, indem sie Phantasie, Eigeninitiative und verantwortungsvolles Handeln fördert.



Das Prinzip der Auslese ist durch eine Pädagogik der Förderung ersetzt. Notenzeugnisse entfallen ebenso wie ein Wiederholen einer Klassenstufe. Das jährliche Zeugnis enthält eine möglichst umfassende Beschreibung des Kindes. Ein Klassenlehrer begleitet seine Schüler von der ersten bis zur achten Klasse und unterrichtet alle Fächer epochenweise im täglichen zwei- bis dreistündigen Hauptunterricht. Inhalte sind in den unteren Klassen Rechnen, Schreiben und Lesen, Formenzeichnen und Sachkundefächer. Später kommen dann noch Geschichte, Physik, Chemie, Erdkunde, Biologie und Kunst dazu. Durch diesen Epochenunterricht können die Kinder in einen Lernbereich intensiv eintauchen. Dem Hauptunterricht folgen die Fachstunden: Fremdsprachen, künstlerische und handwerkliche Fächer, Sport, Orchester, Landbau.

Schon in den ersten Klassen beginnt der Unterricht in den beiden Fremdsprachen Englisch und Französisch. Ziel ist das spielerische Anlegen eines lebendigen Sprachgefühls. Mehrere mehrwöchige Praktika (Landwirtschaft, Handwerk / Industrie, Soziales) eröffnen weitere Lern- und Erfahrungsfelder.
Die Eurythmie, eine durch Rudolf Steiner begründete Bewegungskunst, ermöglicht den Schülern, Sprache und Musik zum Ausdruck zu bringen.

Stimmen

„Vielleicht hätte mir das Gymnasium ein paar Hürden im Physikstudium erleichtert, ein paar zusätzliche Stunden am Schreibtisch erspart. Aber freies Denken, Kreativität oder Theaterspielen wären so leicht sicher nicht nachzuholen gewesen.“ Moritz

„Die wertvollsten Momenten meiner Schulzeit? Ich erinnere mich daran, wie wir gemeinsam nach unserer Aufführung des Faust auf der Bühne standen. Und was tun wir heute? Frau Marthe ist Kinderkrankenschwester geworden, Valentin angehender Modedesigner, die lustigen Gesellen aus Auerbachs Keller wurden Grafiker, Dachdecker und Landwirt. Die drei Meerkatzen, Erzengel und Gretchen studieren Tanz, Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften, Mephisto Physik und Faust leistet Entwicklungshilfe in Kamerun...“ Daniel

„Das Wichtigste, was ich aus meiner Schulzeit mitgenommen habe, ist nicht irgendein abstraktes Wissen, sondern selbständig Dastehen und Denken zu können. Das lässt mich leichter und selbstbewusster an Probleme herangehen, auch in meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester.” Tabea

„Was ich aus meiner Schulzeit mitgenommen habe, ist, dass ich mir die Zeit, die ich brauche, um etwas zu lernen, auch nehme und mich nicht von Erwartungen unter Druck setzen lasse. Dies führte dazu, dass ich mich heute erfolgreich im Leben orientieren und positionieren kann." Milan

Finanzierung der Schule

Die Entstehung, die Existenz und die Weiterentwicklung der Schule ist getragen durch das gemeinsame Engagement aller Eltern und Lehrer.

Für die Finanzierung der Schule (Gebäude, Ausstattung, Unterhalt, Personal, Verwaltung) reichen die staatlichen Zuschüsse nicht aus. Daher beteiligen sich die Erziehungsberechtigten durch einen Elternbeitrag, der in einem persönlichen Gespräch erläutert wird. Es soll grundsätzlich für jedes Kind die Möglichkeit bestehen, Aufnahme an der Waldorfschule zu finden. Von der Summe der staatlichen Zuschüsse sowie der Elternbeiträge hängt es ab, welche pädagogischen und räumlichen Angebote gemacht werden können.

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